Heute habe ich in meiner Lieblings-Wissenschaftssendung Galileo, der Sendung mit der Maus für arme (Pro7-Kinder) gelernt wie Apple nun den iPod durch alternative Energien mit Strom versorgt. Strom aus der Steckdose bzw. aus der USB-Buchse ist nicht mehr zeitgemäß - daher zeigt wird der Apple iPod jetzt mit Apfelstrom versorgt - Apple geht also offensichtlich unter die Energieversorger. Dieses Ladegerät gibt es jetzt auch im Baukasten zum Selbstbauen - und so sieht es aus, ganz einfach:

Apple Energieversorger

Wie dieses Patent für alternative Energien entstanden ist wurde in der heutigen Galileo-Folge von Anfang an gezeigt. Ursprung dafür war zunächst einmal dieses Youtube-Video, das zeigt, wie der Apple iPod durch einfaches anstecken des USB-Ladekabels in eine in Energiedrink getränkte Zwiebel zum Leben erweckt wird:

Dieses Wunder der Natur wollten die Spezialisten von Galileo natürlich nicht so einfach glauben und haben es selbst ausprobiert, diese Tüftler. Ab ins Labor und siehe da - so einfach geht´s nicht! Zum einen kann man nicht einfach den USB-Stecker ins Gemüse stecken und ab geht die Post - dazu braucht man zwei Elektroden, womit schonmal bewiesen war, dass das Youtube-Video ein Fake war.

Aber damit wollten es die Galileo-Schlaumeier nicht belassen und führen den Versuch mit Elektroden fort und schon fließt Strom - wenn auch zu wenig, um ein elektronischen Gerät damit zu füttern, aber immerhin. Jetzt noch schnell auf den Markt und diverse Obst- und Gemüsesorten gekauft und das Experiment kann weitergehen. Nach langen Testreihen wird der Apfel als DAS Elektroobst gekürt - leider bringt´s auch der Apfel auf nur auf 1 Volt, was für den iPod, der leider mind. 5 Volt braucht immernoch zu wenig ist => einfacher Dreisatz: wenn 1 Apfel 1 Volt liefert, dann liefern wieviele Äpfel 5 Volt? Richtig, 5 Äpfel brauch man und erhält prompt 5 Volt. Doch leider läuft der iPod noch immer nicht.

Jetzt fehlt´s also noch an der nötigen Stromstärke die nach Rechnung des beteiligten Wissenschaftlers aus 500 Äpfel genommen werden kann. Zack, wieder auf den Markt und schnell 500 Äpfel besorgt, mit selbstgeschnittene Elektroden bestückt und in Reihe geschaltet und schon läuft der iPod 5 Stunden später.

Respekt meine Herren - quod erat demonstrandum - naturwissenschaftlich ein echtes Highlight, wirtschafts- und ernährungwissenschaftlich dafür der absolute Blindgänger. Und zum Nachbauen für die kleinen Zuschauer auch nicht unbedingt geeignet, denn 500 Äpfel transportieren sich auf dem Fahrrad nur ganz schwer…