Seit kurzem ist die neue Plattform stern-shortlist am Start, wo User Listen zu beliebigen Themen anlegen und in der angeschlossenen Community veröffentlichen können.
Klingt zunächst nicht besonders interessant, die Idee ist jedoch eigentlich ganz witzig. Einziges Problem ist die momentan noch eher kommerzielle Ausrichtung der Plattform. Anstatt zu wirklich interessanten Listen anzuregen bietet stern-shortlist nur die Kategorien Film, Musik, Bücher und Games an, wobei nicht einmal der Versuch unternommen wird, die Ausrichtung auf Verkauf der jeweils aufgelisteten Medien über Amazon zu verschleiern. Schade, dass stern-shortlist nicht ein wenig kreativer an die Sache rangeht und versucht, Listen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zu fördern, die zwar weniger verkaufs- und umsatzfördernd sind, dafür aber das Interesse der User wecken. Der Aufruf lautet also: erstellt Listen, die keiner der Kategorien zuzuordnen sind und macht die Plattform zu einer wirklich spannenden Listensammlung…

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[...] Nachtrag (26.Juli): Hat mich zwar für meinen Artikel nicht interessiert, aber jetzt habe ich doch ein schlechtes Gewissen, weil ich gar so süffisant über eine zweifelhafte Sache hinweggeschwurbelt habe. Also: Diese Listen-Sache passiert in einer “Partnerschaft” mit amazon und soll natürlich, was wohl, beiden Geld bringen. Hinter den Listeneinträgen stehen dann auch Kritiken von amazon und nicht aus der Stern-Redaktion. Erwähnenswert findet man das nicht. Das Übliche halt. Arschtrompete, hüstel, hat das in seinem Kommentar und auf seinem Blog bereits erwähnt. Ausführlich kann man die ganze Sache bei Stefan Niggemeier nachlesen. Ich wollte es nur gesagt haben! [...]