Technik

Heute, nach über 10 Monaten Abstinenz hier auf Arschtrompete nehme ich die Redaktionstätigkeit wieder auf. Nicht weil mir langweilig ist, sondern aus einem ganz einfachen Grund: Ich habe gerade etwas gelesen, was hier auf der Arschtrompete auf keinen Fall fehlen darf:

Britische Ingenieure haben einen VW Beatle mit Furzantrieb erfunden. Da bekommt die Redewendung “einen fahren lassen” plötzlich eine völlig neue Dimension. Wie ich weiterlese ist die Erfindung gar nicht mehr ganz neu - neu ist aber, dass der neue GENeco Beatle einen Furzantrieb verpasst gekriegt hat, der ohne Leistungsverluste gegenüber dem herkömmlichen Antrieb läuft. So kann man also auch ohne weiteres mal an der nächsten Ampel “einen stehen lassen” und sich den Fartwind um die Ohren wehen lassen. Serienmäßig ist der GENeco mit Pupe und extragroßem Kofferraum ausgestattet.

In diesem Sinne: Bohn Voyage.

Nachdem ich mich letzte Woche endlich mal dazu durchgerungen haben, den teuersten Wecker meines Lebens zu bestellen, habe ich heute endlich mein heiss ersehntes neues Spielzeug erhalten - den AXBO Schlafphasenwecker. Wecker haben bei mir in der Regel eine sehr geringe Halbwertzeit und  verlieren bereits nach ein paar Wochen ihre Wirkung aufgrund meiner nachlassenden Wahrnehmung bereits gewohnter Weckgeräusche. Darum hoffe ich umso mehr, dass diese 200-Euro-Investition ein bisschen länger Bestand hat.

Der AXBO Schlafphasenwecker soll nun mein Weckersammelsurium aus Handy, Sonos und Jazzwecker ablösen und mich sanft aus der Wachschlafphase in den Tag holen. Mal sehen, ob das Teil hält, was es verspricht - ich bin gespannt ob auch ich wirklich Wachschlafphasen habe, die dieses Gerät geschickt ausnutzt, um das Aufstehen so angenehm wie irgend möglich zu machen. Das Auspacken und einstellen hat schon mal Spaß gemacht und die Schlafanalyse-Software habe ich auch schon auf meinem Rechner installiert. Wie das Ganze funktionieren soll zeigt dieses Video recht anschaulich:

Ich halte den am sanften Aufstehen interessierten Leser gerne in den nächsten Tagen auf dem Laufenden und teile meine ersten Erfahrungen mit dem Superwecker mit.

Heute habe ich in meiner Lieblings-Wissenschaftssendung Galileo, der Sendung mit der Maus für arme (Pro7-Kinder) gelernt wie Apple nun den iPod durch alternative Energien mit Strom versorgt. Strom aus der Steckdose bzw. aus der USB-Buchse ist nicht mehr zeitgemäß - daher zeigt wird der Apple iPod jetzt mit Apfelstrom versorgt - Apple geht also offensichtlich unter die Energieversorger. Dieses Ladegerät gibt es jetzt auch im Baukasten zum Selbstbauen - und so sieht es aus, ganz einfach:

Apple Energieversorger

Wie dieses Patent für alternative Energien entstanden ist wurde in der heutigen Galileo-Folge von Anfang an gezeigt. Ursprung dafür war zunächst einmal dieses Youtube-Video, das zeigt, wie der Apple iPod durch einfaches anstecken des USB-Ladekabels in eine in Energiedrink getränkte Zwiebel zum Leben erweckt wird:

Dieses Wunder der Natur wollten die Spezialisten von Galileo natürlich nicht so einfach glauben und haben es selbst ausprobiert, diese Tüftler. Ab ins Labor und siehe da - so einfach geht´s nicht! Zum einen kann man nicht einfach den USB-Stecker ins Gemüse stecken und ab geht die Post - dazu braucht man zwei Elektroden, womit schonmal bewiesen war, dass das Youtube-Video ein Fake war.

Aber damit wollten es die Galileo-Schlaumeier nicht belassen und führen den Versuch mit Elektroden fort und schon fließt Strom - wenn auch zu wenig, um ein elektronischen Gerät damit zu füttern, aber immerhin. Jetzt noch schnell auf den Markt und diverse Obst- und Gemüsesorten gekauft und das Experiment kann weitergehen. Nach langen Testreihen wird der Apfel als DAS Elektroobst gekürt - leider bringt´s auch der Apfel auf nur auf 1 Volt, was für den iPod, der leider mind. 5 Volt braucht immernoch zu wenig ist => einfacher Dreisatz: wenn 1 Apfel 1 Volt liefert, dann liefern wieviele Äpfel 5 Volt? Richtig, 5 Äpfel brauch man und erhält prompt 5 Volt. Doch leider läuft der iPod noch immer nicht.

Jetzt fehlt´s also noch an der nötigen Stromstärke die nach Rechnung des beteiligten Wissenschaftlers aus 500 Äpfel genommen werden kann. Zack, wieder auf den Markt und schnell 500 Äpfel besorgt, mit selbstgeschnittene Elektroden bestückt und in Reihe geschaltet und schon läuft der iPod 5 Stunden später.

Respekt meine Herren - quod erat demonstrandum - naturwissenschaftlich ein echtes Highlight, wirtschafts- und ernährungwissenschaftlich dafür der absolute Blindgänger. Und zum Nachbauen für die kleinen Zuschauer auch nicht unbedingt geeignet, denn 500 Äpfel transportieren sich auf dem Fahrrad nur ganz schwer…

Gestern bestellt und schon ist es. Nachdem ich mich bis jetzt zuhause immernoch mit Oldschool-Verstärker & Co. beschallt habe, gönne ich mir jetzt endlich mal den Luxus einer neuen Anlage. Wenn auch nicht besonders intensiv habe ich in letzter Zeit immer wieder nach einem drahtlosen Soundsystem gesucht, das wireless über meinen Router auf eine Netzwerkfestplatte zugreift, auf der meine Musik gespeichert ist und die Musik in unterschiedliche Räume verteilt.

Das habe ich jetzt gefunden: Das Soundsystem ist von Sonos - ich hab hier gleichmal das komplette Starterbundle Sonos Bundle 150 plus die Sonos Loudspeaker SP 100 genommen. Neben der eigenen Musik auf der Netzwerkfestplatte oder einem Rechner spielt das Sonos Soundsystem auch diverse Internetradios ab und bietet außerdem die Möglichkeit auf Streamingdienste wie Napster zuzugreifen und damit aus dem Onlinearchiv Musik gestreamt abzuspielen. Es können nahezu beliebig viele Sonos ZonePlayer zusammengeschlossen und in unterschiedlichen Räumen platziert werden. Jeder kann für sich individuell angesteuert werden, wodurch in jedem Raum unterschiedliche Musik gehört werden kann. Die gesamte Steuerung erfolgt über den Sonos Controller.

>> Demo-Video von Sonos

Sonos Bundle 150
Das Sonos Bundle 150 besteht aus zwei sogenannten ZonePlayern - dem Sonos ZonePlayer 90 und dem Sonos ZonePlayer 120, sowie dem Sonos Controller CR 100. Glücklicherweise sind auch alle erforderlichen Kabel in ordentlichen Längen enthalten, sodass man wirklich gleich nach dem Auspacken mit dem Anschließen beginnen kann. Die ZonePlayer, sowie der Controller kommunizieren komplett wireless miteinander. Einer der ZonePlayer wird an den Router angeschlossen und dient dann sozusagen als Soundserver, der die anderen Stationen mit der Musik aus der eigenen Bibliothek, aus Internetradios oder Online-Musikdiensten wie Napster versorgt. Das ganze Sonos Bundle 150 sieht dann zusammen so:

Sonos Bundle 150 - Bild

Sonos ZonePlayer 120

Der Sonos ZonePlayer 120 umfasst einen vollwertigen Verstärker, wodurch jegliche Art von Lautsprecherboxen angeschlossen werden kann, wie bei einem ganz normalen Verstärker oder Receiver. Darüber hinaus kann eine Eingangsquelle angeschlossen werden, um beispielsweise einen iPod oder sonstige Musikquellen anzuschließen. Ebenso verfügt der Sonos ZonePlayer 120 über einen Subwooferanschluss, sowie 2 Ethernet-Netzwerkanschlüsse für die Verbindung zum Router oder anderen Netzwerk-Geräten. Das Design ist sehr schlicht - 3 Knöpfe (lauter / leiser / stumm) - das war´s. Alles andere erledigt der Controller.

Sonos ZonePlayer 90

Der Sonos ZonePlayer 90 ist der kleine Bruder des ZonePlayer 120. Da er keinen Verstärker beinhaltet, dient er zur Anbindung einer bestehenden Stereoanlage an das Sonos Soundsystem oder zum Anschluss von Aktivboxen. Hierzu sind zwei Cinch-Anschlüsse vorgesehen. Genauso wie der ZonePlayer 120 verfügt der ZonePlayer 90 über zwei Cinch-Anschlüsse für eine Eingangsquelle wie einen iPod o.ä. Das Design ist an den ZonePlayer 120 angelehnt - so verschandelt auch den ZonePlayer 90 nichts - lediglich 3 Knöpfe für lauter / leiser / stumm sind an der Frontseite des Gehäuses vorhanden.

Sonos Controller CR 100

Der Controller CR 100 ist zweifelsohne das Kernstück des Sonos Soundsystems. Als Funkfernbedienung - wodurch die Steuerung aus unterschiedlichen Räumen problemlos möglich ist - werden mit ihm alle grundlegenden Einstellungen, sowie die gesamte Steuerung erledigt. Der Controller erlaubt die Konfiguration der einzelnen ZonePlayer und deren Zuordnung zu einzelnen Räumen. Über ein großes Display und ein Touch-Scrollrad - wie vom iPod allseits bekannt - können alle Einstellungen, die Auswahl der gewünschten Musikquelle, die Auswahl des anzusteuernden Raums, die Lautstärke vorgenommen werden. Darüber hinaus sind Zusatzfunktionen wie Weck- oder Schlummerfunktion möglich.
Alles in allem erinnert der Sonos Controller an einen überdimensionalen iPod mit einem ordentlichen Zusatzpaket an Funktionen.

Sonos Loudspeaker SP 100

Wer wie ich sowieso schon lange mal wieder neue Lautsprecherboxen braucht kann zu dem Sonos Bundle 150 auch gleich noch die passenden Sonos Loudspeaker dazunehmen.

Sonos Loudspeaker SP 100 - Bild

Außer den technischen Daten gibt´s hierzu ja nicht viel zu sagen - ganz normale Lautsprecherboxen halt;-) Es handelt sich dabei um ein Zwei-Wege-System mit einem magnetisch abgeschirmten Kalottentreiber aus Teteron (25,40 mm) und magnetisch abgeschirmtem Woofer aus Polypropylen-Copolymer (13,97 cm). Nennimpedanz 8 Ohm und 75 Watt (125 Watt Spitzenleistung). Bis jetzt bin ich mit dem Sound sehr zufrieden.

Die Installation des Sonos Soundsystems

Die Installation ist wirklich denkbar einfach - es liegt ein Quick-Installmanual bei und eine sehr ausführliche Anleitung bei, die man jedoch beide eigentlich nicht braucht.

Sonos Soundsystem - Installation

Eigentlich übernimmt alles der Controller, der einen schnell und einfach durch die Installation führt. Hier mal kurz die einzelnen Installationsschritte, wie ich vorgegangen bin:

1. Alles auspacken;-)

2. Anschluss Sonos ZonePlayer 120 über Ethernet an den Router (Wohnzimmer)

3. Anschluss iPod an den ZonePlayer 120 als Eingangsquelle
3. Anschluss Sonos Loudspeaker SP 100 an den ZonePlayer 120

4. Anschluss Sonos ZonePlayer 90 an den Fernseher als Eingangsquelle (Schlafzimmer)

5. Anschluss bestehender Aktivboxen an den ZonePlayer 90

6. Anschluss Sonos Controller CR 100 ans Netzteil und einschalten

7. Aktivierung / Verbindung der beiden ZonePlayer miteinander und dem Controller
(Das wird idiotensicher im Controllermenü erklärt)

8. Zuordnung der einzelnen ZonePlayer zu den Zonen / Zimmern

9. Verbindung mit der Netzwerk-Festplatte und Synchronisierung der Musik-Bibliothek

10. Zurücklehnen und mit dem Controller die Musik einstellen, die man hören will.

Jetzt fehlt mir nur noch eine Sonos ZoneBridge BR 100, damit ich den ZonePlayer 120 vom Router abstöpseln und an den Platz stellen kann, wo jetzt noch meine Stereoanlage steht. Die ZoneBridge übernimmt dann die kabellose Übertragung zu den beiden ZonePlayern - ich hoffe, die ZoneBridge kommt morgen und die Installation läuft dann genau so easy wie es bis jetzt der Fall war - aber da hab ich eigentlich keine Zweifel.

>> Hier geht´s zu Sonos Soundsystems für weitere Informationen

Wer gleich zuschlagen will kann hier gleich bei Amazon bestellen:

>> Sonos Bundle 150

>> Sonos Loudspeaker SP 100

>> Sonos ZoneBridge BR 100

Nachdem ich ja gerade über die Utopia-Aktion Ökostrom Jetzt! geschrieben habe, habe ich noch ein bisschen weiter zu diesem Thema recherchiert. Dabei bin ich auf einen ganz interessanten Artikel auf jetzt.de gestoßen. Demnach ist Wolfgang Clement wohl anwaltlich gegen seine karikierte Darstellung als Ökostrom-Lehrer vorgegangen. Seitdem sollte eigentlich Willy mit der Papiertüte auf dem Kopf anstatt Wolfgang Clement auf Utopia.de zu sehen sein.

Ökostrom mit Willy
Bildquelle: jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/428326/TrkHomeCommText5

Aktuell ist auf Utopia.de keine Spur von Willy mit der Papiertüte - offensichtlich konnte sich hier einer nicht so ganz durchsetzen. Wäre auch schade um die nette Karikatur gewesen.

>> Hier geht´s zum Interview mit der Chefredakteurin von Utopia.de auf Jetzt.de zum Thema Wolfgang oder Willy.

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