Da hab ich doch gerade noch ein kleines Schmankerl gefunden - der rasende Bierfahrer. Unbedingt anschauen.
Mit einem Bierkasten kann man also doch noch mehr Lustiges anstellen, als ihn leerzutrinken.
Da hab ich doch gerade noch ein kleines Schmankerl gefunden - der rasende Bierfahrer. Unbedingt anschauen.
Mit einem Bierkasten kann man also doch noch mehr Lustiges anstellen, als ihn leerzutrinken.
Die legendäre erste Spielkonsole für den Hausgebrauch feiert 30. Geburtstag. Im Oktober 1977 ging die Atari 2600 erstmals in über die amerikanischen Ladentische und verkaufte sich seitdem ca. 30 Millionen mal, was in der Geschichte der Speilkonsolen wohl einzigartig sein dürfte. Das Nachfolgemodell, die Atari 2600 Junior, wurde in Deutschland bis ins Jahr 1989 verkauft und in einigen asiatischen Ländern sogar noch ein paar Jahre länger. Für die Atari 2600 wurden insgesamt über 1.200 Spiele veröffentlicht, wobei die bekanntesten wohl Space Invaders, Asteroids, Berzerk, Centipede, Donkey Kong, Pac-Man, Frogger und Mario Bros. sein dürften.
>>Weitere Infos zur Atari 2600 auf Wikipedia
Für alle Retrofans, die jetzt feuchte Augen bekommen haben - nicht weinen, es gibt noch genügend genügend Altbestände an Atari 2600 und zugehörigen Spielen…
Die RTL2-Sendung Welt der Wunder ist ja bekannt für hochwissenschaftliche und geistreiche Themen. Vor kurzem wurde hier ein tolles Beispiel für angewandte Physik präsentiert - die vom Londoner “Institute of Physics” entwickelte High-Heels-Formel, mit der Frauen die maximale Absatzhöhe ihrer Stöckelschuhe berechnen können.
Die Formel für die individuell maximale Absatzhöhe lautet:
h = Q(12+3s/8)
h steht dabei für die zu berechnende maximale Absatzhöhe. s steht für die Schuhgröße und Q für den soziologischen Faktor, der sich aus 5 Faktoren zusammensetzt:
G = Gefallen (gefallen der Schuhträgerin die Schuhe oder nicht)
E = Erfahrung (wie lange hat die Schuhträgerin Erfahrung im Umgang mit Stöckelschuhen)
P = Preis (wie teuer waren die Schuhe)
T = Trendfaktor (wie lange sind die Schuhe schon modern)
A = Alkohol (wieviel Alkohol hat die Schuhträgerin intus bzw. wird sie während der “Tragezeit” zu sich nehmen)
Die Faktoren Gefallen, Preis und Trendfaktor erhöhen also die Leidensfähigkeit der Schuhträgerin, ein hohes Maß an Erfahrung im Umgang mit Stöckelschuhen erlaubt zusätzlich ein paar Millimeter Absatz mehr, wohingegen Kollege Alkohol dies teilweise bis komplett zu Nichte machen könnte.
Nachdem wir nun diese hilfreiche Formel kennen, stellt sich die Frage, ob sich daraus ableiten lässt, wieso Stöckelschuhe (fast ausschließlich) der Frauenwelt vorbehalten sind, wohingegen die maximale Absatzhöhe von Männerschuhen bei geschätzten 2 Zentimeter liegt. Am Faktor Schuhgröße (s) kann es schon einmal nicht liegen, wenn man von einer durchschnittlichen Männerschuhgröße von 42-43 ausgeht. Der Faktor Preis sollte aufgrund eines ähnlichen Preisniveaus von Männer- und Frauenschuhen keinerlei Auswirkung auf die Berechnung haben und ist damit zu vernachlässigen. Ebenso der Trendfaktor und der Faktor Gefallen. Bleiben also nur noch die Erfahrung und der Alkohol, welche die maximale Absatzhöhe von Männerschuhen auf ein Minimum reduzieren. Heißt das, dass alle Männer Alkoholiker sind oder müssen Männer nur deshalb für immer und ewig ohne ordentliche Absätze herumlaufen, weil sie keine Erfahrung mit Stöckelschuhen haben und somit auch nie Erfahrung sammeln können?
Ich habe die Berechnung der maximalen Absatzhöhe einmal für mich selbst berechnet: Bei einer Schuhgröße von 42,5, keinerlei Erfahrung im Tragen von Stöckelschuhen und einem Alkoholpegel von 0 komme ich auf eine maximale Absatzhöhe von 2,53 cm, was ziemlich exakt dem oben geschätzten Wert durchschnittlicher Herrenschuhe entspricht. Das gleiche habe ich aus gegebenem Anlass - Ende der Wiesn 2007 - für einen ganz normalen Wiesn-Tag mit 5 Maß Bier (entspricht 10 Alkoholeinheiten) berechnet und erhalte eine maximale Absatzhöhe von 0,23 cm. Das ist nicht viel und lässt den Schluss zu, dass auf dem Oktoberfest fast ausschließlich geübte Akrobaten (Stelzenläufer) oder höchst erfahrene Stöckelschuhträger unterwegs sind, denn der durchschnittliche Absatz eines Haferlschuhs beträgt schätzungsweise ca. das 10-fache des berechneten Wertes.
Melde mich zurück aus Münchens fünfter Jahreszeit. Schön war´s wie immer - nur ebenso anstrengend… Die 8 Tage auf der Wiesn 2007 zehren an der Substanz, aber jetzt ist es wieder geschafft.

Meine diesjährigen Hitfavoriten waren “Komm hol das Lasso raus - wir spielen Cowboy und Indianer” und “Ein Leben lang, die selbe Unterhose an - schalalala, schalalalala…”