In einem Beitrag der aktuellen Ausgabe von Spiegel-TV wurde ein Meisterwerk russischer Ingenieurskunst vorgestellt - der neue Polizeiroboter mit dem Namen “R. BOT 001″.
Stolz wurde er von einigen hochbemützten russischen Polizisten vorgestellt, nachdem sie ihn mit einem Laster und einiger Handarbeit an den Ort seiner öffentlichen Vorstellung beförderten. Die Fortbewegung erfolgt über 4 integrierte Mofareifen, die den russischen Robocop mit einer Maximalgeschwindigkeit von 10 km/h bei seiner Verbrecherjagd unterstützen. Die weitere technische Ausstattung des HighTech-Wunders umfasst 5 Kameras, einem Lautsprecher zur Weitergabe wichtiger Anweisungen an die Passanten, sowie einem Hilfeknopf.
Der geniale Polizeiroboter ist kegelförmig, 1,80 Meter hoch und wiegt ca. 250 kg. Die großen Vorteile des Roboters im Gegensatz zu seinen menschlichen Kollegen liegen laut Aussage des Polizeichefs der russischen Stadt Perm (Ural), in der der Polizeiroboter aktuell testweise eingesetzt wird, in der Unbestechlichkeit, sowie der beständigen Ruhe und Freundlichkeit trotz schlimmster Beschimpfungen.
Wo die Einsatzmöglichkeiten des russischen Robocops liegen ist offensichtlich noch nicht bekannt bzw. wurde darüber von Verantworlichen gar nicht gesprochen. Sowohl die Koordination der Fortbewegung, als auch die Kommunikation mit dem Gerät sah eher unbeholfen aus und auf den Hilfeknopf sollte man sich demnach wahrscheinlich auch nicht unbedingt verlassen. Auf kurz oder lang könnte ich mir den Roboter gut als Freund und Helfer im russischen Alltag vorstellen, wenn man ihm noch einen Wodkaspender als Zusatzmodul implantiert - das würde die Akzeptanz unter der Bevölkerung sicherlich deutlich steigern
Leider ist der Spiegel-TV Beitrag zum R. BOT 001 noch nirgends online zu finden, ebenso konnte ich kaum weitere Informationen zu diesem Projekt auftreiben. Über Posts mit weiterführenden Informationen zum russischen Robocop würde ich mich sehr freuen. Ebenso über ein paar weitere Entwicklungsprojekte der russischen Polizei, für welche laut dem Spiegel-TV Bericht ca. 6 Mio Euro jährlich lockergemacht werden. Vielleicht gibt es auch eine Art Kuriositätenmuseum, in dem derartige Polizeihilfen ausgestellt sind?