Archive for Juli, 2007

Ich bin vor ein paar Tagen auf eine ganz coole Geschenkeseite gestoßen. Das Ding heißt Edelight und hat sich zum Ziel gesetzt User Generated Geschenkempfehlungslisten zu sammeln.
Edelight - Empfehlungslisten für Geschenke

Das Praktische ist der Geschenkefinder, mit dem man die zu beschenke Person ziemlich genau beschreiben (Geschlecht, Alter, Interessen, Charakter) und für den jeweils passenden Anlass das optimale Geschenk finden kann. Die Geschenkideen kommen ausschließlich von anderen Usern, die jeden beliebigen Produktlink mit den o.g. Kriterien taggen und das eingestellte Geschenk so weiterempfehlen können. Empfiehlt man Produkte aus einem der Edelight-Partnershop kann man mit den Empfehlungen auch noch Geld verdienen, wenn einer der Artikel über die eigene Empfehlungsliste verkauft wird. So geht Affiliate Marketing 2.0 - wer mitmachen will kann sich hier gleich kostenlos bei Edelight anmelden.
Zwar geht es hier auch wieder um Listen, aber diesmal ein wenig sinnvoller als bei stern-shortlist;-)

Seit kurzem ist die neue Plattform stern-shortlist am Start, wo User Listen zu beliebigen Themen anlegen und in der angeschlossenen Community veröffentlichen können.

Screenshot stern-shortlist

Klingt zunächst nicht besonders interessant, die Idee ist jedoch eigentlich ganz witzig. Einziges Problem ist die momentan noch eher kommerzielle Ausrichtung der Plattform. Anstatt zu wirklich interessanten Listen anzuregen bietet stern-shortlist nur die Kategorien Film, Musik, Bücher und Games an, wobei nicht einmal der Versuch unternommen wird, die Ausrichtung auf Verkauf der jeweils aufgelisteten Medien über Amazon zu verschleiern. Schade, dass stern-shortlist nicht ein wenig kreativer an die Sache rangeht und versucht, Listen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zu fördern, die zwar weniger verkaufs- und umsatzfördernd sind, dafür aber das Interesse der User wecken. Der Aufruf lautet also: erstellt Listen, die keiner der Kategorien zuzuordnen sind und macht die Plattform zu einer wirklich spannenden Listensammlung…

Tom Dickson, der Gründer und Geschäftsführer des Mixerherstellers Blendtec treibt seit einiger Zeit auf Youtube sein Unwesen. Das Verkaufsgenie präsentiert hier seinen 3-PS-Mixer Total Blender, indem er alles was ihm zwischen die Finger kommt kleinhäckselt - Golfbälle und -schläger, Glühbirnen, 53 Spielzeugautos, etc. - und fragt sich und seine Zuschauern fragt: “Will it blend” (Wird es sich vermischen?).

In seinem neuesten Spot ist das Apple IPhone Tom Dickson´s Mixer-Opfer, das er wie alle anderen Gegenstände selbstverständlich zu Staub verarbeitet.

Will It blend? - Iphone

Die Videos überzeugen und ich bin kurz davor mir einen Total Blender zuzulegen. Ich denke, es gibt kaum eine elegantere Methode, sich seiner unliebsamen Elektrokameraden zu entledigen. Das erste, was in meinem Total Blender landen wird ist mein Sony P990i.

>>Weitere Informationen zu Tom Dickson und seinem Total Blender

Nachdem das irische Online-Wettbüro Paddypower Anfang des Jahres eine Wette ausgeschrieben hatten, bei der es darum ging, welcher amerikanische Promi als nächstes hinter Gitter wandern würde, nutzten ca. 50 Risikofreudige mit einer Quote von 14 zu 1 auf Al Gore. Wer wagt gewinnt - Al Gore muss wegen Geschwindigkeitsübertretung und Drogenbesitzes ins Gefängnis und die Zocker gewinnen. Auch wenn der Wettgewinn auf einem kleinen Missverständnis beruht - bei dem verhafteten Al Gore handelte es sich nämlich um den Sohn des ehemaligen Präsidentschaftsanwärters, der den gleichen Namen trägt wie sein berühmter Vater. Da Spielschulden allerdings Ehrenschulden sind, will Paddypower trotzdem den Wettgewinn auszahlen, da keine genaue Definition erfolgte, welcher Al Gore Gegenstand der Wette sein sollte.

Weitere Informationen zu den Wettgewinnen durch Al Gores Abwege

In einem Beitrag der aktuellen Ausgabe von Spiegel-TV wurde ein Meisterwerk russischer Ingenieurskunst vorgestellt - der neue Polizeiroboter mit dem Namen “R. BOT 001″.

Der russische Robocop - R. BOT 001Stolz wurde er von einigen hochbemützten russischen Polizisten vorgestellt, nachdem sie ihn mit einem Laster und einiger Handarbeit an den Ort seiner öffentlichen Vorstellung beförderten. Die Fortbewegung erfolgt über 4 integrierte Mofareifen, die den russischen Robocop mit einer Maximalgeschwindigkeit von 10 km/h bei seiner Verbrecherjagd unterstützen. Die weitere technische Ausstattung des HighTech-Wunders umfasst 5 Kameras, einem Lautsprecher zur Weitergabe wichtiger Anweisungen an die Passanten, sowie einem Hilfeknopf.

Der geniale Polizeiroboter ist kegelförmig, 1,80 Meter hoch und wiegt ca. 250 kg. Die großen Vorteile des Roboters im Gegensatz zu seinen menschlichen Kollegen liegen laut Aussage des Polizeichefs der russischen Stadt Perm (Ural), in der der Polizeiroboter aktuell testweise eingesetzt wird, in der Unbestechlichkeit, sowie der beständigen Ruhe und Freundlichkeit trotz schlimmster Beschimpfungen.

Wo die Einsatzmöglichkeiten des russischen Robocops liegen ist offensichtlich noch nicht bekannt bzw. wurde darüber von Verantworlichen gar nicht gesprochen. Sowohl die Koordination der Fortbewegung, als auch die Kommunikation mit dem Gerät sah eher unbeholfen aus und auf den Hilfeknopf sollte man sich demnach wahrscheinlich auch nicht unbedingt verlassen. Auf kurz oder lang könnte ich mir den Roboter gut als Freund und Helfer im russischen Alltag vorstellen, wenn man ihm noch einen Wodkaspender als Zusatzmodul implantiert - das würde die Akzeptanz unter der Bevölkerung sicherlich deutlich steigern

Leider ist der Spiegel-TV Beitrag zum R. BOT 001 noch nirgends online zu finden, ebenso konnte ich kaum weitere Informationen zu diesem Projekt auftreiben. Über Posts mit weiterführenden Informationen zum russischen Robocop würde ich mich sehr freuen. Ebenso über ein paar weitere Entwicklungsprojekte der russischen Polizei, für welche laut dem Spiegel-TV Bericht ca. 6 Mio Euro jährlich lockergemacht werden. Vielleicht gibt es auch eine Art Kuriositätenmuseum, in dem derartige Polizeihilfen ausgestellt sind?

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