Archive for Juni, 2007

Wer kann sich nicht an Marty McFly in Back to the Future erinnern. Wer wollte nicht endlich mal genau so cool sein wie er - mit dem De Lorean, seinem Flux Kompensator und Emmett “Doc” Brown das Raumzeit-Kontinuum durchbrechen. Neben der De Lorean Zeitmaschine dürfte wohl das Hover Board die bahnbrechendste Erfindung des letzten Jahrhunderts gewesen sein. Leider hat diese Erfindung meines Wissens nie die Serienreife erreicht - ebenso wie die vollautomatischen Sneakers, die Michael J. Fox alias Marty McFly im zweiten Teil von Zurück in die Zukunft bei seinen Fahrten auf dem Hover Board trägt.

Diesem Missstand soll nun die Initiative McFly2015 auf die Sprünge verhelfen:

McFly2015 - Sneakers aus Zurück in die Zukunft

Jeder, der sich endlich einmal fühlen möchte wie Marty McFly sollte an dieser Unterschriftenaktion teilnehmen, um Nike davon zu überzeugen, dass die Sneakers 18 Jahre später endlich in Produktion gehen sollten. Sobald dieses Vorhaben geglückt ist sollte das Hover Board in Angriff genommen werden…

Ein sinnvolles Instrumentarium gegen das nervige Geschwätz einiger Mitmenschen bietet der Bullshit-Protector. Absolut alltagstauglich verhilft er in Arbeit, in der Freizeit oder auch unterwegs zur Schonung des Nervenkostüms.

Bullshit-Protector
Wer über die Anschaffung des Bullshit-Protectors nachdenkt findet im Polarshop von arktis.de alle näheren Infos.

Kurze Ergänzung: Den Bullshit-Protector gibt´s jetzt als Schnäppchen für nur 0,99 EUR.

Nach der Entführung durch Außerirdische wurde der Spitzenkoch Paul H. (23) laut Bildzeitung in Dresden nacktradelnderweise von der Polizei aufgegriffen und gerichtlich in die Psychatrie eingewiesen. Vor etwa zwei Jahren wurde Paul H. nach eigenen Angaben von Aliens entführt und als Schamane zur Vorbereitung der Erde für die Ankunft weiterer Außerirdischer nach Dresden zurückgebeamt.

Um diesem Auftrag gerecht zu werden beauftragte er aus seiner Gummizelle heraus den selbsternannten Alien-Anwalt von Dresden, Jens Lorek (41). Dieser erwirkte die Entlassung des Alien-Opfers aus der Psychatrie. Begründung: „Es gibt keine rechtliche Handhabe, jemanden in die Psychiatrie zu stecken, der denkt, Alien-Opfer zu sein.“

Da der Beruf des außerirdischen Schamanen in Deutschland ein sehr schlecht bezahlter ist, wird der Alien-Anwalt jetzt Hartz IV für seinen Mandanten beantragen. Ich wünsche dem Schamanen alles Gute und viel Erfolg bei seiner Mission. Außerdem empfehle ich ihm den Abschluss einer Alien-Kidnapping-Police” der Hullberry Insurance Company als Versicherung für den Fall, dass ihn die grünen Männchen noch einmal heimsuchen sollten.

Nachdem Pro7 die Videostreams zu der Top-Serie “Mein neuer Freund” mit Christian Ulmen leider nicht mehr auf der Website anbietet habe ich ein bisschen recherchiert und nach Quellen gesucht, wo die kompletten Folgen weiterhin zu finden sind. Hier sind sie:

Christian Ulmen alias Alexander von Eich mit “Franziskar”

Christian Ulmen alias Ecke mit Sabine

Christian Ulmen alias Knut mit Diana

Christian Ulmen alias Uwe mit Anika

Christian Ulmen alias Veith mit Andre

“Mein neuer Freund” ist ein absoluter Klassiker. Für alle die die Serie nicht kennen: Die Kandidaten müssen ein Wochenende mit Christian Ulmen verbringen, dürfen ihm nicht widersprechen und müssen ihn allen Bekannten und Verwandten als ihren neuen Freund vorstellen. Wer durchhält bekommt nach überstandenem Wochenende 10.000 Euro. Christian Ulmen macht´s den Kandidaten aber nicht leicht… Viel Spaß.

…oder wie sonst lässt sich der Artikel “Ein Tag ohne Google” erklären? Der Einleitungstext klingt zunächst für den Leser hoffnungsvoll - man erwartet sinnvolle Alternativen zum Monopolisten. Nach Betrachtung der wichtigsten Google-Dienste, die den Alltag vereinfachen und dem eher mageren Vergleich mit Wettbewerbern beschließt der Autor seinen Artikel mit dem Fazit “Zum Glück war das auf lange Sicht der letzte Tag ohne Google.” Für alle Google-Dienste gibt es also eine Alternative, jedoch kann demnach keine Google das Wasser reichen.

Da macht es sich einer aber schon ganz schön einfach. Sicherlich ist es praktisch alles aus einer Hand zu bekommen, aber ist es wirklich gewollt, auch alle Informationen in eine Hand zu legen? Wie lange wurde Microsoft aufgrund seiner Monopolstellung traktiert - dabei ging es lediglich um wettbewerbsrechtliche Bedenken. Bei Google sind die Bedenken eher datenschutztechnischer Art: es geht und um die Fragestellung, ob ein einziges  Unternehmen das Wissen über Suchanfragen, Mailverkehr, Dateiinhalte, persönliche Fotos und Videos eines Großteils der (internetnutzenden) Weltbevölkerung sammeln und auswerten können sollte.

Kurzfristig mag die ausschließliche Nutzung von Google sicherlich am bequemsten sein - jedoch hätte ich dem Spiegel und seinen Autoren etwas mehr Weitsicht und Kritikfähigkeit zugetraut.

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